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Nach einer längeren Verletzungspause wage ich mich wieder an längere Läufe. Für meine Aufbauphase kam mir der relativ flache Kurs des Altmühlseelaufes gerade recht. Etwas Bedenken hatte ich nur wegen der tropischen Hitze der letzten Wochen. Doch je näher der Start des Altmühlseelaufes rückte, desto kühler und angenehmer wurden die Temperaturen. Als der Bürgermeister von Gunzenhausen auf der von rund 500 Läufern bevölkerten Sportanlage des SV Unterwurmbach pünktlich um 18 Uhr den Startschuss gab hatte es nur noch 18 Grad.
Gleich nach dem Start rief mir die TKN-Läuferin Monika Zimmermann ihre Willkommensgrüße herüber. Sie war als Führungsläuferin für einen blinden Mitläufer dabei.
Kurz nach dem Start begann es zu regnen. Die von den Veranstaltern vorgesehenen Wassernebler wurden daher von den meisten Teilnehmern umgangen. Der Regen wurde dann immer heftiger. Teilweise hätte ich zwecks einer klareren Sicht einen „Scheibenwischer“ gebraucht. Trotzdem konnte ich meinen Rhythmus halten. Nur bei km 12 bis 14 hatte ich einen leichten Durchhänger. Danach konnte ich an Tempo wieder zulegen und war mit meiner Zeit (1:52) am Ende rundum zufrieden. Auch der Regen hatte nunmehr wieder nachgelassen.
Einen Kilometer vor dem Ziel hörte ich von hinten eine Stimme mit der Aufforderung „hau rein“. Es war Monika Zimmermann, die mich überholte und dann kurz vor mir die Ziellinie überquerte.
(Wolfgang Steckert)
34. Platz | 5. Platz AK M45 | Armin Roucka in 01:29:04 std.
281. Platz | 6. Platz AK W35 | Monika Zimmermann in 01:52:16 std.
283. Platz | 16. Platz AK M55 | Wolfgang Steckert in 01:52:20 std.