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TKN-Bildergalerie
(bereits über 300 Fotos, wird in den nächsten Tagen erweitert, Dank an die FotografInnen Ricarda, Claudi und Jürgen)

Glückliche Gesichter am Abend in Roth - nach all den Hochs und Tiefs, Glücksmomenten und Schmerzen über den ganzen Tag verteilt: Alle 51 TeilnehmerInnen des Team Klinikums Nürnberg haben die Finish Line in Roth gesund erreicht.
Für die einen im Team war es die Jagd nach neuen Bestzeiten, andere versuchten sich zum ersten mal als EinzelstarterIn und viele hatten ihren Spaß gemeinsam in ihrer Staffel. Und damit es auf der Strecke nicht zu lange frustige Phasen gab, leistete unser Supporter-Team entlang der Rad- und Laufstrecken tolle Motivationsarbeit.
Unser Vereinsmitglieder haben mal wieder eindrucksvoll gezeigt, das Triathlon ein tolles Breitensport-Erlebnis sein kann und das jetzt bereits im 5. Jahr hintereinander beim größten Langdistanz-Triathlon der Welt.
„See you at the finish line“, so lautet einer der Slogans des Challenge in Roth. Aber mit dem sich im Ziel treffen ist es zum Glück in Roth nicht getan, wenn man mit dem Team Klinikum Nürnberg an den Start geht, dank der vielen Unterstützer an und auch auf der Strecke! Jeder wurde auf der Strecke, spätestens aber kurz vor dem Ziel von den vielen TKN`lern richtig angefeuert.
Für mich war der Challenge Roth 2010 sicher in sportlicher Hinsicht der schönste Tag bisher. Auch kurz nach Sonntag sind nicht Zeiten oder Leistungen entscheidend im Gedächtnis hängen geblieben, vielmehr aber die vielen lieben Zurufe und bekannten Gesichter auf und an den einzelnen Strecken.
2006 habe ich erstmals am Challenge teilgenommen. Ich erinnere mich dabei besonders an das Entgegenlaufen und Abklatschen mit Werner, Rici, Tobi Leitmann und Stefan Wilhelm und vielen TKN-Staffelläufern auf der Strecke und später im Ziel. 2006 hatte ich die Gelegenheit meiner besseren Hälfte die Finishermedaille im Ziel umzuhängen. Rici sagte dabei spontan nur: „So was mach ich nie wieder!“. Ihr nächste Einzelstart war dann 2007.
2007 erinnere ich mich besonders an Normann Kamper, neben dem ich beim Schwimmen gestartet bin und den ich im Wasser noch bei der ersten Wendeboje direkt neben mir habe schwimmen sehen.
2008 erinnere ich mich als Staffelschwimmer an einen feucht-fröhlichen Tag mit Anita und Ricarda an den Rennstrecken - Zuschauen ist lustig, aber auch ganz schön anstrengend!. In unserer Staffel fährt Uwe Bestleistung und Gerd läuft vor Werner um sein Leben!
2009 war ein arger Kampf und auch ein wichtiges „ins Ziel bringen“ für mich. Werner, Sabine, Rici, Tobi und Stefan, Gabi und Klaus, Claudi, Artur, Mike, Lugi und Frank sowie die vielen anderen vertrauten Menschen an der Strecke, zusammen mit vielen Gedanken im Kopf, bringen mich nach Roth ins Ziel.
2010 war es einfach nur schön. Rici beim Wechsel nach dem Schwimmen - Sonntag war leider Warmbadetag im Kanal - begrüßt, auf der Radstrecke in der ersten Runde mit „Alain“ aus Frankreich und „Pedro“ aus Spanien gefahren (streng nach DTU-Reglement versteht sich!), in der zweiten Runde TKN-Staffelfahrer Uwe und TKN-Einzelstarter Torsten gesehen, wieder viele Freunde an der Strecke gegrüßt und in Roth ohne Schmerzen in den Beinen vom Rad gestiegen.
Beim Laufen hab ich meinen Beine nicht getraut und konnte im Gegensatz zu Chrissie Wellington – so sah sie zumindest aus als sie mir entgegenkam - jenseits der Kilometerschilder mit den Nummern 15 noch lächeln. Wieder unzählige, entgegenkommende TKN-Starter und Freunde abgeklatscht; Tobi klaut in Eckersmühlen dem Sprecher sein Mikro und feuert mich an, was will man mehr an Unterstützung! Ein kleiner Sprung ins Ziel und ein schöner Tag geht am Rand der Laufstrecke in Roth weiter.
Alle Einzelstarter und Staffelteilnehmer sind ohne größere Verletzungen oder andere jetzt absehbare ernsthafte Schäden – außer sich abzeichnenden bzw. ausgebrochenen Infektionen mit dem „Ich mach so was nie wieder! Wo und wann kann ich mich endlich fürs nächste Jahr anmelden!“ - Virus - und soweit erkennbar zufrieden im Ziel angekommen.
Glückwunsch an alle! Und für diejenigen, die ihre erste Langdistanz in Roth absolviert haben, frei nach den Worten unseres Vorsitzenden: „Julia, Alex, Robert, Torsten you are an ironman resp. ironwoman!“
Oben sind viele meiner persönlichen Eindrücke geschildert, aber ich hoffe viele erkennen sich wieder und nehmen ähnliche positive Erinnerungen aus Roth mit. Der nächste Challenge in Roth findet am 10.07.2011 statt.
So oder so, als Teilnehmer oder Zuschauer: „See you at the finish line!“.
(Jens Oehler)